Entstehungsbrandbekämpfung - Hilfe es brennt!
Was man über Brandverhütung und Brandbekämpfung für zu Hause wissen sollte!
Sie sind zumeist nicht spektakulär, die Brände zu Hause. Keine
lodernden Flammen aus dem Fenster, kein Rauch, der weithin sichtbar aus
dem Dach quillt. Und trotzdem brennt es jährlich 7500 mal in
Österreichs Wohnungen.Der Sachschaden geht in die Hunderte Millionen, und leider gibt es auch Verletzte und Tote. Wer über die Grundregeln der Brandverhütung und der Entstehungsbrandbekämpfung Bescheid weiß, hilft, Menschenleben zu retten und Sachwerte zu erhalten.
Brandverhütung
Viele Brände im häuslichen Bereich haben ihre Ursachen in Unachtsamkeit und mangelnder Kenntnis von Brandgefahren. Das Kennen und Erkennen von Gefahren kann Brände verhindern, daher:- besondere Vorsicht beim Umgang mit offenem Feuer!
- Striechhälzer und Feuerzeuge gehören nicht in Kinderhand und müssen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.
- Vorsicht mit heißer Asche! Niemals in Pappkarton oder Kunststoffmülleimer schütten!
- Bei auftretendem Gasgeruch sofort die Feuerwehr alarmieren, Fenster öffnen, keine Elektrogeräte benutzen und nicht das Licht einschalten! Hauptgashahn schließen, Gebäude verlassen!
- Elektrogeräte nur vom Fachmann reparieren lassen.
- Kerzen am Weihnachtsbaum sicher anbringen, so daß Äste oder Baumschmuck nicht entzündet werden können. Niemals die Kerzen unbeaufsichtigt brennen lassen.
- Spraydosen nicht in der Nähe von offenem Feuer oder eingeschalteten Wärmegeräten verwenden.
- Für den Notfall Löschgeräte besorgen und regelmäßig warten.
Brandbekämpfung
In einem Brandfall hängt viel vom richtigen Handeln ab, wobei es auf die jeweilige Situation ankommt, in welcher Reihenfolge vorzugehen ist.Brandmeldung geht vor Brandbekämpfung
Bei der Meldung sind anzugeben: Wo brennt es? Was brennt? Wieviele Verletzte gibt es? (Lage, Situation am Unfallort) Wer ruft an?Menschenrettung geht vor Brandbekämpfung
Zunächst ist festzustellen, ob Verletzte oder Körperbehinderte aus dem Gefahrenbereich gebracht werden müssen. Personen, deren Kleidung in Brand geraten ist, nicht fortlaufen lassen, sondern die Flammen mit Kleidungsstücken oder durch Wälzen des Verletzten am Boden ersticken. Bei der Bergung von Menschen aus der Gefahrenzone ist auf die Gefährdung durch beschädigte Stromleitungen, Gas oder Rauch zu achten.- Mit vorhandenen Löschgeräten den Brand bekämpfen.
- Personenaufzüge im Brandfall nicht benutzen!
- Feuerwehr einweisen.













