Warn- und Alarmsystem im Katastrophenfall
Wissen Sie was zu tun ist, wenn die Sirenen heulen?
Im Katastrophenfall kann die Behörde die ÖsterreicherInnen über herannahende oder akute Gefahren mit Hilfe der Sirenen warnen.
Für den Katastrophenfall sind in Österreich drei verschiedene Signale definiert:
Warnung:
Ein gleich bleibender Dauerton in der Länge von 3 Minuten bedeutet „Warnung“. Dieses Signal wird ausgelöst, wenn die Bevölkerung vor herannahenden Gefahren im Zuge von Elementarereignissen oder technischen Katastrophen gewarnt werden soll.
Richtig reagiert:
Aufenthalt im Freien möglichst beenden, Radio und/oder TV einschalten (österreichischer Sender wählen!), Anweisungen der Behörden beachten.
Alarm:
Ein auf- und abschwellender Heulton von mindestens 1 Minute Dauer bedeutet „Alarm“. Die Gefahr steht unmittelbar bevor. Alarm kann je nach Bedrohungssituation für das unmittelbar betroffene Gebiet und seine engere Umgebung oder auch für einen größeren Bereich gegeben werden.
Richtig reagiert:
Radio/TV eingeschaltet lassen, auf Lautsprecherdurchsagen achten, Anweisungen der Behörden befolgen. Spätestens jetzt den Aufenthalt im Freien beenden.
Entwarnung:
Ein gleich bleibender Dauerton von 1 Minute
(nach vorherigem Signal “ Warnung“) bedeutet „Entwarnung“. Damit ist die unmittelbare Gefahr zu Ende.
Richtig reagiert:
Weitere Anweisungen und Informationen durch die Behörden beachten.
Sirenenprobe:
Wie diese Sirenen sich anhören, können Sie bei der nächsten österreichweiten Sirenenprobe am 4. Oktober 2008 mitverfolgen.
Warn- und Alarmsignale im Katastrophenfall
Eine zum Ausdruck geeignete Version dieses Informationsblattes finden Sie hier als PDF zum Download.













