Selbstschutztipps für die kalte Jahreszeit

  • kalte Jahreszeit © Die Helfer Wiens

Im Winter kommt es immer wieder in weiten Teilen Österreichs und Europas zu einem Schneechaos. Massive Verkehrsbehinderungen und zahlreiche Unfälle sind die Folge. Arktische Temperaturen, Schneeverwehungen, starke Schneefälle und Lawinen verusachen nicht nur Verkehrsbehinderungen und Unfälle sondern bringen auch viele andere Herausforderungen mit, welche man beachten sollte. Ob durch den Klimawandel die Winter in Österreich immer milder und regnerischer werden, wird die Zukunft zeigen. Im folgenden Beitrag finden Sie wichtige Tipps zur kalten Jahreszeit!

Tipps zur kalten Jahreszeit:

Allgemeines Verhalten bei starken Schneefällen:

  • Bei oder nach starken Schneefällen sollten unnötige Fahrten vermieden werden. Die Schneeräumung wird vom Straßenerhaltungsdienst je nach dringlichkeit durchgeführt und daher können untergeordnete Straßen für längere Zeit unbefahrbar bleiben.
  • Dächer, insbesondere Flachdächer sollten unbedingt auf die Belastbarkeit überprüft und gegebenenfalls freigeschaufelt werden.
  • Wo notwendig und möglich Nachbarschaftshilfe leisten.
  • Wetterberichte wahrnehmen und das Verhalten danach abstimmen.
  • Behördliche Tipps und Warnungen beachten.

Damit die Auswirkungen bei einer Schneekatastrophe zu keiner Bedrohung für die Menschen wird sollte jeder (vor allem in den westlichen Bundesländern):

  • Seinen Haushalt durch Vorräte (Lebensmittel, Getränke, Medikamente, Hygieneartikel) und Alternativen zur öffentlichen Versorgung "krisenfest" machen. (Ausfälle bei der Versorgung mit Strom, Erdgas, Fernwärme, Treibstoff, Geld, Transportmittel, Telefon, Internet usw. werden von den meisten Menschen schon nach kurzer Zeit als sehr unangenehm empfunden. Bei einer längeren Unterbrechung kann es für unvorbereitete Personen sogar bedrohlich werden. Alternative Licht- und Energiequellen aber auch Batterien, Kerzen, Zündmittel wie Streichhölzer und ein Batterieradio sollten deswegen gerade im Winter immer im Haus sein)
  • Besonders auf die Gefährdung der Kinder achten. Zum Beispiel an die Möglichkeit denken, dass der Schulbus oder die Eisenbahn bei starken Schneeverwehungen einige Zeit nicht fahren kann.
  • Bei kritischen Wettersituationen die Kinder zur Sicherheit zu Hause lassen. Auch nicht in die Schule schicken.
  • Bei auftretenden Schneeverwehungen, wenn möglich den Arbeitsplatz zeitiger verlassen und den Heimweg antreten.
  • In Gebieten wo Schneeverwehungen die Heimfahrt unmöglich machen kann, die Möglichkeit für ein Notquartier überlegen.
  • Die möglichen Gefahren mit der Familie diskutieren und Verhaltensregeln festlegen.
  • Zur Beruhigung der Familienmitglieder ist ein Telefon (Handy) nützlich. Die wichtigsten Fragen wie z.B. braucht wer Hilfe, wo ist wer, wie und wann kommt wer nach Hause, ist schon jemand zu Hause, wer sorgt für die Haustiere, können damit abgeklärt werden.

Auszug aus dem Selbstschutzratgeber "SAFETY - Wetterbedingte Naturgefahren"

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