Sicheres Wien Insel beim 36. Donauinselfest

  • DIF19_Logo © Donauinselfest
  • DIF17_Rettungshunde © Die Helfer Wiens / A. Chapalain
  • DIF17_Polizeidiensthundeeinheit © Die Helfer Wiens / A. Chapalain
  • DIF17_Wasserrettung © Die Helfer Wiens / A. Chapalain
  • DIF17_Reanimation & Defibrillation © Die Helfer Wiens / A. Chapalain
  • DIF17_Verkehrsunfall © Die Helfer Wiens / A. Chapalain
Blaulicht an für eine tolle Show für die ganze Familie

Ein Fixpunkt auf der Donauinsel ist jedes Jahr die Sicherheitsshow der Helfer Wiens. Sie beweist auch heuer wieder, dass Zivilschutz kein langweiliges Thema ist. Die Wiener Hilfs- und Einsatzorganisationen und zahlreiche Magistratsabteilungen präsentieren Samstag und Sonntag ein tolles Programm: Sicherheitstipps von Profis, dazu Vorführungen mit Rettungshunden die Leben retten, sowie spektakuläre Einsatzvorführungen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsorganisationen. Die österreichische Wasserrettung zeigt Vorführungen im Entlastungsgerinne, nahe der U6-Brücke.

Auf der "Sicheres Wien - Insel" erhalten die BesucherInnen Informationen über das richtige Verhalten in Notsituationen und wichtige Infos für das tägliche Leben. Darüber hinaus werden viele Einsatzfahrzeuge und Geräte, mit welchen die Wiener Hilfs- und Einsatzorganisationen sowie Magistratsabteilungen arbeiten, gezeigt.

Die Programmzeiten auf der "Sicheres Wien - Insel":

Samstag, 22. Juni und Sonntag, 23. Juni jeweils von 12.00 bis 17.30 Uhr

Programm-Highlights

Therapiebegleithunde (Sa., 22. Juni und So., 23. Juni jeweils von 14.10 bis 14.30 Uhr)
Die Besuchs- und Therapiebegleithunde-Teams des Arbeiter Samariter Bundes Wien stellen ihre Arbeit und Einsatzmöglichkeiten vor und informieren über aktiven Tierschutz, den richtigen Umgang
mit Hunden und wie die Körpersprache der Vierbeiner richtig zu deuten ist. Sie geben wertvolle
Tipps, die dabei helfen, ein reibungsloses Zusammenleben mit Vierbeinern zu gewährleisten. Bei
den zutraulichen Tieren verlieren auch die Kleinsten schnell ihre Scheu und lernen frühzeitig den
richtigen Umgang mit Hunden. Ältere Menschen, Menschen mit geistigen oder körperlichen
Beeinträchtigungen oder Kranke können vom Kontakt mit dem tierischen Partner profitieren. Aber
nicht allen ist es möglich ein Tier zu halten. Sie erleben direkt die Freude und Begeisterung der
Menschen.

Rettungshunde, die Leben retten (Sa., 22. Juni und So., 23. Juni jeweils von 14.30 bis 15.05 Uhr)
Bei der Rettungshundevorführung zeigen die Rettungshunde-Teams, die etwa in Erdbebengebieten
eingesetzt werden, was sie unter schwierigsten Bedingungen leisten und wie sie ausgebildet
wurden. Bei dieser Vorführung sind Rettungshunde-Teams aus folgenden Organisationen vertreten

  • Arbeiter Samariter Bund,
  • Die Johanniter,
  • österreichische Rettungshundebrigade und
  • Wiener Rotes Kreuz

Selbst in unserer hochtechnisierten Zeit gibt es immer wieder Situationen, in denen es gilt, möglichst
rasch Menschen in Not aufzufinden - sei es, weil sie sich im Wald verirrt haben ("Flächensuche")
oder weil nach einem Hauseinsturz nach Überlebenden gesucht wird ("Trümmersuche").
Besonders dramatisch ist diese leider immer wieder nach großen Erdbeben zu erleben. In solchen
Situationen bieten Suchhundeteams nach wie vor die schnellste und effizienteste Hilfe. Immer
wieder erfährt man über die Medien, wie durch den Einsatz derartiger Teams doch noch Leben
gerettet werden konnten.

Vorführung Polizeidiensthunde (Sa., 22. Juni und So., 23. Juni jeweils von 15.05 – 15.50 Uhr)
Bei der Vorführung der Polizeidiensthundeeinheit beweisen die "Spezialisten auf vier Pfoten!" auf
den Spuren von "Kommissar Rex", was sie bei der Verbrecherjagd tatsächlich alles leisten müssen.
In Österreich gibt es etwa 400 Polizeidiensthundeführerinnen und -führer sowie 360
Polizeidiensthunde, die ca. 460 Einsätze pro Tag erledigen!
Für die Ausbildung als Polizeidiensthund kommen grundsätzlich nur Hunde folgender Rassen in
Betracht: Deutscher Schäferhund, Belgischer Schäferhund, Holländischer Schäferhund, Rottweiler,
Dobermann und Riesenschnauzer.
Im Alter von 15 bis 18 Monaten werden die Junghunde im Grundkurs als Schutz- und Stöberhunde
ausgebildet. Etwa ein halbes Jahr später werden je nach Bedarf Hunde, die sich während der
Grundausbildung durch besondere Fähigkeiten ausgezeichnet haben, zu einer
Spezialhundeausbildung einberufen. Die Ausbildung der Hunde erfolgt in einem Dualsystem, das
heißt, dass jeder Polizeidiensthund die Ausbildung zum Schutz- und Stöberhund durchlaufen muss.
Dabei ergibt sich für die Ausbilder die Möglichkeit, individuelle Fähigkeiten der einzelnen Tiere zu
erkennen und ihre Empfehlungen für eine etwaige weiterführende Spezialausbildung abzugeben. Am
Ende des Grundausbildungslehrgangs muss jeder Polizeidiensthundeführer eine praktische und eine
theoretische Prüfung ablegen. Die Prüfung des Hundeführers und des Hundes erfolgt von einer
Kommission des Bundesministeriums für Inneres. Nach der positiven Abschlussprüfung wird die
Einsatzfähigkeit mittels Dekret bestätigt. Damit darf der Polizeidiensthund im exekutiven Außendienst
verwendet werden.

Vorführung der österreichischen Wasserrettung (Sa., 22. Juni und So., 23. Juni jeweils von 15.50 – 16.15 Uhr)
Die österreichische Wasserrettung zeigt eine Einsatzvorführung im Entlastungsgerinne "neue Donau", Nähe der Schnellbahnbrücke/U6-Brücke.

Was tun bei Herzstillstand? Rufen – Drücken – Schocken! (Sa., 22. Juni und So., 23. Juni jeweils von 16.15 – 16.30 Uhr)
Bei einem plötzlichen Herzstillstand zählt jede Sekunde – durch kräftigen Druck in die Mitte der
Brust können die Überlebenschancen von Betroffenen signifikant verbessert werden. Jeder kann
helfen, falsch machen kann man nichts. Und auch Ihre Hände können Leben retten! PULS, der
Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes, zeigt, wie man lebensrettende
Sofortmaßnahmen richtig durchführt.
Der letzte Erste-Hilfe-Kurs ist meistens Jahre her und plötzlich findet man sich unvorbereitet in einer
medizinischen Notsituation wieder. So geschieht es rund 12.000 Mal pro Jahr in Österreich – und
die Wahrscheinlichkeit einen plötzlichen Herztod zu überstehen liegt bei nur 20 Prozent. Mit
einfachen Maßnahmen kann aber jeder Einzelne die dringend erforderliche Hilfe leisten.
In nur drei Schritten zum Lebensretter: Rufen – Drücken – Schocken. So einfach geht’s: den Notruf
144 wählen, kräftig und schnell in der Mitte des Brustkorbs drücken (Herzdruckmassage) und einen
Defi einsetzen. Der schnelle Einsatz eines Defis kann die Überlebenschancen übrigens von 11 auf
über 70 Prozent erhöhen.
Hinkommen und ausprobieren – damit auch Sie im Ernstfall sicher sind, was zu tun ist.

Vorführung Verkehrsunfall (Sa., 22. Juni und So., 23. Juni jeweils von 16.30 – 17.00 Uhr)
Bei der Einsatzvorführung Verkehrsunfall zeigen Rettungsteams, Feuerwehr und Polizei, worauf es
beim Leben retten wirklich ankommt, und geben durch einen simulierten Verkehrsunfall Einblicke in
ihre großartige Zusammenarbeit.
Im Rahmen dieser Vorführung wird auch über die verschiedenen Notrufnummern (Feuerwehr 122,
Polizei 133, Rettung 144 und Euronotruf 112), das richtige Verhalten am Notruf sowie über Erste
Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen informiert.

Alle Vorführungen, bis auf die Vorführung der österreichischen Wasserrettung, finden auf der Vorführfläche der "Sicheres Wien - Insel" statt.

Hier finden Sie alle Organisationen, die sich auf der "Sicheres Wien - Insel" am 36. Wiener Donauinselfest präsentierten:

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