ECC Konferenz

  • ECC Konferenz © Stadt Wien

Welche Bedeutung hat ein Sicherheitsnetzwerk für die Arbeit einer europäischen Stadtverwaltung? Im Rahmen der European Cities Conference analysiert die Stadt Wien mit ihren PartnerInnen aus dem Eurocomm-PR-Netzwerk unter dem Motto "Vernetzt helfen" die so wichtige Zusammenarbeit von beruflichen und freiwilligen Einsatzorganisationen sowie der Stadtverwaltung und möchte dabei folgende Themen besprechen: Sicherheitsnetzwerk "K-Kreis", Freiwilligenarbeit sowie Bewusstseinsbildung und Prävention.

„European Cities Conference“

Die "European Cities Conference" (ECC) ist eine internationale Städtekonferenz, die sich mit komplexen urbanen Herausforderungen beschäftigt. Zwei Mal pro Jahr organisiert die Eurocomm-PR im Namen der Veranstalterin, der Stadt Wien, eine zweitägige Konferenz zu aktuellen Themen der kommunalen Verwaltung und der Daseinsvorsorge. Dabei treffen in Wien Expertinnen und Experten auf ihre Gegenüber aus den städtischen Einrichtungen im mittel- und südosteuropäischen Raum. Zum Austausch, für die Mitnahme neuer Impulse und zur Implementierung strategischer Ziele in den jeweiligen kommunalen Verwaltungen und Städten. Ganz im Sinne eines regen Dialogs über "Government2Government"-Projekte.

„Inhalte der Konferenz „Vernetzt helfen“

  • Sicherheitsnetzwerk "K-Kreis"
    "Die Helfer Wiens", der ehemalige Wiener Zivilschutzverband, sind die Dachorganisation für das Wiener Sicherheitsnetzwerk K-Kreis. "K" steht für Katastrophenschutz, Katastrophenhilfe, Kompetenz und Kommunikation.
    2019 feiert der "K-Kreis" sein dreißigjähriges Jubiläum. 1989 mit fünf Organisationen gegründet, umfasst er nun vierzig Organisationen in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit, Umwelt und Soziales.
    Einst wurde der "Kreis" für die Prävention gegründet, parallel haben sich viele weitere positive Aspekte ergeben. Welche Rolle "Die Helfer Wiens" dabei einnehmen, wird Teil der Konferenz sein.
    Gemeinsam blicken wir zurück, in die Gegenwart und in die Zukunft. Dabei spannen wir einen Bogen von der so wichtigen Präventionsarbeit, über Best-Practice-Beispiele der Wissensvermittlung, über die Zusammenarbeit bei realen Einsätzen, dem Krisenmanagement der Stadt Wien, bis hin zum freiwilligen Engagement in einer Stadt.
     
  • Freiwilligenarbeit
    Im Jahr 2011, anlässlich des Europäischen Jahrs der Freiwilligkeit, wurde auf Initiative der Stadt Wien die Internetplattform "Freiwillig für Wien" entwickelt. Mit "Freiwillig für Wien" bieten die Stadt Wien und die "Helfer Wiens" eine wertvolle Onlineplattform, um Interessierte (Personen, die eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten) und Suchende (Organisationen, die ehrenamtliche MitarbeiterInnen suchen) zusammenzubringen. Im Rahmen der Konferenz werden die Möglichkeiten der Plattform aufgezeigt und über die volkswirtschaftliche Bedeutung der Ehrenamtlichkeit diskutiert. Dabei haben wir großes Interesse, mehr über die Erfahrungen und Möglichkeiten aus den anderen Partnerstädten, ehrenamtliches Engagement zu fördern, zu erfahren.
     
  • Bewusstseinsbildung und Prävention
    Seit sechs Jahren wird für die Bewusstseinsbildung in Wien unter anderem ein lebensrettender Reanimationsunterricht unter dem Projektnamen "Ich kann Leben retten" in den dritten Schulstufen der Wiener Volksschulen durchgeführt. Profis der Wiener Rettungsorganisationen lehren in der Praxis, wie eine Herzdruckmassage durchgeführt wird und wie einfach ein Defibrillator zu bedienen ist. Wir freuen uns auf den Austausch, in welcher Weise die Bewusstseinsbildung in den Partnerstädten durchgeführt wird.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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