Bevorratung - Vorrat für alle Fälle!

  • Bevorratung © Hannes Zinner

Es braucht überraschend wenig, um kurzfristige Versorgungsengpässe in Notsituationen überbrücken zu können.

  • Vorrat an Wasser
  • haltbare Lebensmittel
  • einfache Licht- und Energiequellen

 

Für Notfälle ist es daher außerordentlich wichtig, sich zu Hause einen Vorrat an Nahrung und Trinkwasser anzulegen. Ein Notvorrat sollte langsam angesammelt und immer wieder erneuert werden. Wichtig ist auch in Notzeiten ausgewogene Ernährung. Die Lebensmittel müssen möglichst lange haltbar sein. Kranke und Kinder brauchen Spezialnahrung. Fachgeschäfte bieten Notvorräte an, die fünfzehn Jahre und länger genießbar sind.

 

Grundstoffe: Eiweiß, Fette & Kohlenhydrate

Unser Körper braucht auch in Notfällen drei Grundstoffe, damit wir nicht unter Mangelerscheinungen leiden:

  • Kohlenhydrate (z.B. Brot, Erdäpfel, Honig, Marmelade)
  • Eiweiß (etwa Milch, Käse, Eier, Fisch oder Fleisch) und
  • Fette (Öle, Butter, Margarine, etc.)

Zur richtigen Ernährung gehören mindestens 55% Kohlenhydrate, 15% Eiweiß und maximal 30% Fette.

 

Diesen Bedarf an ausgewogener Ernährung haben wir täglich, gleichgültig, in welchen Zeiten wir Leben. Und auch dann, wenn wir einmal wegen einer Katastrophe einige Zeit nicht außer Haus und einkaufen gehen können. Für diesen "Fall der Fälle" müssen wir zu Hause Notvorräte anlegen. die genauso den Grundbedarf an richtiger Ernährung decken müssen wie Lebensmittel, die wir zu normalen Zeiten frisch kaufen können.

Wichtig ist es auch, für alle Bewohner im Haushalt entsprechende Notvorräte anzulegen. Dabei brauchen Patienten nicht nur Medikamente, sondern oft auch Diät, Säuglinge Babykost, Kinder Aufbaunahrung. Und Haustiere benötigen einen eigenen Vorrat.

 

Grundausstattung eines Notvorrates an Lebensmitteln

Lebensmittel mit viel Kohlenhydraten

Zucker, Honig, Marmelade, Erdäpfel, Reis, Teigwaren, Mehl, Grieß, Haferflocken, Brot, Backwaren (besonders Zwieback, Knäckebrot, Kekse, Salzgebäck). Lange haltbar sind: Zucker (72 Monate), Reis/Teigwaren (24 Monate), Erdäpfel (8 Monate) und Knäckebrot (10 Monate).

 

Lebensmittel mit viel Eiweiß

Milch, Käse, Eier, Fische, Linsen, Bohnen, Erbsen, Fleisch, Wurst. Länger halten sich: Kondensmilch (15 Monate), Schmelzkäse (4-6 Monate), Tiefkühlprodukte (6-12 Monate), Dosenfische (24-36 Monate), Hülsenfrüchte (24-36 Monate) und Dosenfleisch (48 Monate). Öle und Fette sind nur kürzer lagerbar: Speiseöl bis zu 9 Monate, Margarine 12 und Butter 3-4 Wochen.

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